Öffnungszeiten

Mo, Di, Do      8.30 - 12.00 Uhr

                     15.00 - 18.00 Uhr

Mi, Fr              8.30 - 12.00 Uhr

Behandlungstermine nach Vereinbarung

 

Strandweg 2B

88662 Überlingen

 

Tel: 07551/68901

Fax: 07551/309546

praxis(at)kg-rassmann.de

Willkommen beim Physioteam Raßmann

Wir haben unsere Homepage gründlich überarbeitet und aktualisiert. So können Sie sich noch besser zurechtfinden und auch über ihr Smartphone Informationen komfortabel abrufen. Wir freuen uns über den gelungenen Relaunch.

Unsere Praxisschwerpunkte sind:

  • Physiotherapie
  • Krankengymnastik nach Bobath für Erwachsene
  • Manuelle Therapie
  • Hausbesuche
  • Präventionskurse
  • Massage
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Rückenschule
  • Lymphdrainage

Weitere Informationen finden Sie unter Therapie.   

 

                   Ihr Praxisteam

Urlaub

Wir haben von Montag, den 4. Juli, bis einschließlich Freitag, den 8. Juli Urlaub.

Frau Johannes ist wie vereinbart für Sie da.

Ulmer Therapietag

Am 20. Februar 2016 waren wir beim 3. Ulmer Therapietag im Häussler Forum(www.haeussler-ulm.de).

Thema: Neue Wege in der Therapie bei Menschen im Wachkoma.

Herr Dr. med. Eifert vom Fachkrankenhaus Neresheim (neurologische Frühreha) machte in einem interessanten Vortrag klar, dass man heute besser den Begriff "Syndrom Reaktionsloser Wachheit" (SRW) statt „Wachkoma“ verwenden sollte. Beim weitaus größten Teil der Patienten liegt aber ein "Minimal Bewusstes Zustandsbild" (MCS) vor. Das heißt, es gibt ansatzweise funktionelle Motorik und Bewusstsein. Wenn ein verlässlicher Kommunikationskanal gefunden ist, gilt der Mensch als „Bewusst“. Es gab interessante Informationen zur aktuellen Möglichkeit der klinischen und gerätetechnischen Diagnostik und Therapie.

Frau Inga Petzoldt (Physiotherapeutin) stellte ihr Verego- Konzept vor (www.verego-konzept.de). Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Pflegekräfte behandeln den Patienten nicht nacheinander, sondern gemeinsam. Verego steht für Vertikalisierung – Regulation – Oralisierung. Wenn ein tracheotomierter, beatmeter Patient auf die Beine gestellt werden soll, sind viele Hände notwendig. Die Zusammenarbeit der Fachleute ist deshalb sinnvoll. Frau Petzoldt gab uns mit ihrem engagierten Beitrag viele neue Anregungen.

Frank Willkomm, Leiter Case Management, bei der Firma Häussler, legte die atemtherapeutischen Möglichkeiten beim MCS Patienten dar.

In einem Workshop stellte Fatih Özkaya, Firma Häussler, die Möglichkeiten, der unterstützten Kommunikation vor. Die Teilnehmer konnten z.B. Augensteuerung und Kopfsteuerung selbst ausprobieren.

In einem weiteren Workshop von Frau Inga Petzoldt, Physiotherapeutin, und Jörg Puhlmann, Sporttherapeut bei Medica Medizintechnik (www.thera-trainer.de) wurde das „Aufstehen“ im Stehtrainer-balo mit MCS Patienten praktisch vorgestellt und ausprobiert.

Wohlverdienter Ruhestand

Unsere langjährige Mitarbeiterin Mechtild Greiner geht Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand. So hat sie endlich mehr Zeit für den Garten, ihre Bienen und die Musik.

Wir danken ihr für die lange, angenehme Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute. 

Nachruf

 

Wir haben einen lieben Menschen verloren.

Jennifer Leser

Viel zu früh und unerwartet müssen wir von unserer Kollegin Abschied nehmen. Sie hinterlässt in unserem Praxisteam eine große Lücke.

Wir danken ihr für ihr einfühlsames, engagiertes und kompetentes Wirken.

In unseren Gedanken wird sie weiterleben.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, den 19. August um 16,00 Uhr auf dem Friedhof in Überlingen statt.

 

Fortbildung für Pflegekräfte

Das Praxisteam Raßmann in Aktion. Diesmal andersherum: Nicht neues Wissen und Erfahrungen sammeln, sondern auch weitergeben.

Unser Team bei der Fortbildung für Pflegekräfte. Wir danken für das Interesse und für die engagierte Mitarbeit aller Teilnehmer.

  • Lagerung ein Schnittpunkt zwischen Pflege und Physiotherapie - Teil 1: Theorie mit Fallbeispielen in Bildern
  • Lagern und Bewegen im Bett - Teil 2: Praxis
  • Lagern und Bewegen im Sitz und Transfertechniken -Teil 3: Praxis

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Rückenschmerzen: Physiotherapie statt Spritzen und OPs

Rückenschmerzen sind nicht nur für die Betroffenen leidvoll. Sie belasten auch die Volkswirtschaft, insbesondere dann, wenn sie chronisch werden. In einem Interview mit dem SPIEGEL macht Schmerzmediziner Bernhard Arnold deutlich, dass sich das verhindern ließe.

Spritze oder gleich Operation – in vielen Fällen entpuppt sich dies jedoch als schlechte Wahl. Denn meist sei eine konservative Behandlung, beispielsweise Physiotherapie, erfolgreicher.

Außerdem sei gerade bei chronischen Rückenschmerzen oft auch eine psychische Komponente mit dabei. Notwendig seien ausführliche Patientengespräche, betont Schmerzmediziner und Mitautor der Nationalen Versorgungsleitlinie Kreuzschmerzhttp://www.versorgungsleitlinien.de/themen/kreuzschmerz/pdf/nvl-kreuzschmerz-lang-4.pdf.

Das Problem scheint im System zu liegen. „Der Arzt bekommt keine adäquate Vergütung für den Mehraufwand durch längere Patientengespräche“, so Bernhard Arnold. „Stattdessen werden technische Verfahren in der Medizin und Eingriffe gut bezahlt, zum Beispiel rückenmarksnahe Injektionen - obwohl die NVL Kreuzschmerz diese bei unspezifischen Rückenschmerzen ausdrücklich nicht empfiehlt.“

Dabei gebe es in der Versorgungsleitlinie genaue Empfehlungen, wie Rückenschmerzen behandelt werden sollen. „Erster Schritt: eine gründliche körperliche Untersuchung. Wenn keine schwerwiegenden Schäden vorliegen, sollte der Patient in Bewegung bleiben. Um das zu erreichen, sollten notfalls Schmerzmittel und Physiotherapie verschrieben werden.“

Lesen Sie hier das vollständige Interview.

Quelle: www.spiegel.de

Fortbildung: Physiotherapie bei Ataxie

Am 29. und 30. März findet unsere nächste Fortbildung in den Schmieder Kliniken in Heidelberg statt. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf neue Anregungen.

1. Ulmer Therapietag

Am Samstag, dem 15. Februar waren wir beim 1. Ulmer Therapietag. Thema: "Für ein Leben in Bewegung" Schwerpunkt Neurologie.

Prof. Dr. Herbert Schreiber und Dr. Michael Lang vom Neuropoint Ulm hielten sehr informative und lebendige Vorträge über ALS und MS. Sabine Lamprecht gab einen Überblick über therapeutische Ansätze bei Patienten mit diesen Erkrankungen.

Die folgenden vier Workshops:

  • Bewegen/Stehen/Gleichgewicht
  • Sitzen und Positionieren
  • Unterstützte Kommunikation
  • Mobil in der außerklinischen Beatmung

gaben vielfältige Möglichkeiten neuste Hilfsmittel und Therapiegeräte auszuprobieren.

Der Weg nach Ulm hat sich gelohnt!

Messe Rehacare in Düsseldorf

 

Aus der Zwischenablage am 21.09.2013 12:34 eingefügt.

 

Am Freitag, den 27. September waren wir auf der Messe Rehacare in Düsseldorf. Wir haben viele neue Informationen und Anregungen erhalten. Es hat sich gelohnt.

 

Natural Running

Wieviel Unterstützung braucht der Fuß beim Laufen?

Jahrelang versorgte die Schuhindustrie die Läufer mit Hightech-Schuhen. Natural Running versucht dem Barfußlauf näher zu kommen.

 

 

Die Schuhe sind nicht gedämpft und ohne Führung. Dies wird natürlich kontrovers diskutiert.

Unsere ersten Erfahrungen: man läuft langsamer und vorsichtiger, und vor allem....  Es macht Spaß!!!

Wir bleiben auf dem Laufenden...

15 Jahre Praxis Raßmann: 15. April 1998 – 15. April 2013

Vielen Dank an alle Patienten, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Sie haben uns motiviert immer wieder Neues dazu zulernen.

Obwohl es ungünstige Zeiten waren… Fast jährlich eine neue Gesundheitsreform, es ging viel zu oft nur um Geld, Budget und Bürokratie… und viel zu wenig um das Wohl des Patienten.

Die Betreuung von schwerkranken Patienten zu Hause und in Pflegeheimen hat im Laufe der Jahre immer mehr an Wichtigkeit gewonnen. Wir arbeiten dabei Hand in Hand mit Angehörigen, Pflegekräften und Pflegediensten. Vielen Dank an die Mitarbeiter.

Wir danken vor allem dem Haus Rengold, dem Alten- und Pflegeheim St. Ulrich, Casa Reha Seniorenpflegeheim in Nußdorf, dem Altenzentrum der Diakonie Überlingen, dem Vianney Hospital und dem Alten- und Pflegeheim St. Franziskus.

Danke an Mechthild und Jennifer, die zum einen mit ihren vielen Erfahrungen und zum anderen mit ihrem aktuellen Wissensstand zum Erfolg der Praxis enorm beitragen.

Wir sind kein bisschen müde und freuen uns auf die nächsten 15 Jahre.

Am 18. und 19. Januar waren wir auf Fortbildung

Thema: Physiotherapeutische Behandlung von erwachsenen Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen

Verminderte Muskelkraft und -ausdauer sind die Hauptbeschwerden erwachsener Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen. Sie können generalisiert sein oder bestimmte Körperbereiche besonders betreffen. Die Mobilität und Bewegungsfähigkeit im Alltag und Beruf werden dadurch zunehmend eingeschränkt. Als Folge stellen sich Atrophien und gegebenenfalls auch Schmerzsyndrome ein.

Die wichtigste symptomatische Behandlungsmaßnahme ist die Physiotherapie, ergänzt durch Ergotherapie und Logopädie sowie physikalische Maßnahmen zur Optimierung des Muskelstoffwechsels.

Die Fortbildung wurde in Zusammenarbeit von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. www.dgm.org und dem Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) angeboten.

Vielen Dank für die gute Fortbildung.

Spiegeltherapie

Am 17. November waren wir bei der Fortbildung Spiegeltherapie. Referentin Antje Bieniok

 

Bei der Spiegeltherapie werden Bewegungen der gesunden Seite über einen Spiegel dem Gehirn als Bewegungen der betroffenen Seite angeboten. Im Grundlagenexperimenten mit funktioneller Kernspintomographie konnte gezeigt werden, dass ein so dargebotener visueller Reiz, eine Aktivierung der betroffenen Hirnhälfte auslöst. Die Spiegeltherapie ist deshalb eine wertvolle Ergänzung der Physiotherapie und auch als Heimprogramm gut durchzuführen.

Geeignet ist sie für Patienten mit Halbseitenlähmung, Spastik, Schmerzen in einer Extremität (Arm oder Bein).

Indikation: Hemiparese, Komplexes Regionales Schmerzsyndrom (Morbus Sudeck), Phantomschmerzen

Verordnung: KG ZNS oder KG

Fahrradergometertraining nach Schlaganfall

Eine Studie von Gerd Pirstinger bestätigt positive Effekte des Ergometertrainings.

Patienten deren Schlaganfall höchstens zwölf Monate her ist, profitieren von einem genau dosierten dreimal wöchentlichen 30-minütigen Fahrradergometertraining. Die kardiopulmonale Belastbarkeit wird signifikant verbessert. Die Tonussituation an den betroffenen Extremitäten wird nicht negativ beeinflusst. Die Studienteilnehmer konnten sich beim 6-Minuten Gehtest deutlich verbessern.

Vor dem ersten Training soll ein Arzt die kardiopulmonale Belastbarkeit des Patienten kontrollieren. Der Physiotherapeut überwacht die Intensität und Belastung während des Trainings und passt sie nach ein bis zwei Wochen gegebenenfalls an.

Aus: Physiopraxis 9/12, S. 42 - 45

Eindrücke vom Tag der Rückengesundheit 2012

Die Besucher bekamen viele Informationen zum Thema Rückengesundheit, zur Anatomie und zur Funktion der Wirbelsäule. Bewegungsmöglichkeiten des Rückens, schonende Belastung und Haltung wurden erprobt und korrigiert. Ausführlicher geschieht dies natürlich in unseren neuen Kursen.

Aber welcher Kurs passt zu mir? Die Kurse und deren Inhalte wurden vorgestellt und erklärt, für wen sie geeignet sind.

Aktiv ging es weiter mit dem Swing-Stick, dem Luftballon oder bei anstrengenden Übungen zur Kräftigung der rückenstabilisierenden Muskulatur.... Die zunächst passiven Zuhörer wurden zu aktiv Übenden und ... hatten Spaß dabei.

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Es blieb noch Zeit für individuelle Gespräche und Beratung. Die kleine Stärkung für die "aufrechte Haltung" gab dem Abend einen genüßlichen Abschluß. Wie danken den Teilnehmern für ihr Kommen und ihr Interesse.

 

 

Sturzprävention: Dual-Tasking-Training mindert Sturzrisiko

Fast jeder dritte Mensch im Alter von über 65 Jahren und mehr als jeder zweite Pflegeheimbewohner stürzt mindestens einmal im Jahr. Ältere haben eine geringere Aufmerksamkeitsspanne. Der Alltag basiert auf Bewegungen, die neben einer motorischen Aufgabe eine zweite motorische oder kognitive Aufgabe beinhalten - zum Beispiel, wenn man eine befahrene Straße überqueren möchte.

Kognitiv-motorische Doppelaufgaben fördern die Gehirnleistung

Ein kniffeliges Beispiel: Der Trainierende balanciert einbeinig auf einer Airex-Matte, jongliert mit zwei Bällen und zählt Flussnamen auf.

Immer wenn der Mensch über Bewegung in und mit seiner Umwelt interagiert, nehmen seine Sensoren Reize auf und leiten diese zum Gehirn weiter, welches sie verarbeitet und beantwortet. Je nachdem, wie stark der Mensch sein Gehirn motorisch und kognitiv fordert, verbessert es sich funktionell-koordinativ und nimmt an strukturellem Volumen zu. Auch bis ins hohe Lebensalter können sich neue Nervenzellen bilden. Dual-Tasking-Training wirkt erst dann, wenn Patienten an ihre Leistungsgrenze kommen und diese etwas überschreiten.

Effektive Sturzprophylaxe wird zukünftig immer wichtiger werden.

Aus: Physiopraxis 10/2011, S. 34 - 37 

Multiple Sklerose - Krafttraining hilft ohne Nebenwirkungen

Ein kombiniertes Kraft- und Gleichgewichtstraining verbessert die Fatiguesymptomatik, die Sturzangst und die Lebensqualität von Patienten mit MS, ohne gleichzeitig andere Symptome zu verschlechtern.

In eine randomisierte kontrollierte Studie schlossen Burcu Cakit und sein Team von Training and Research Hospital Ankara, Türkei, 45 Patienten ein, die im Schnitt seit rund acht Jahren an MS erkrankt waren. Die Teilnehmer bildeten drei Gruppen:

  • Gruppe 1 absolvierte zwei Monate lang jeweils zweimal wöchentlich ein Krafttraining auf einem Fahrradergometer sowie ein Gleichgewichtstraining.
  • Gruppe 2 bekam kein Fahrradtraining, führte aber dasselbe Gleichgewichtstraining durch wie Gruppe 1. Zusätzlich absolvierten diese Probanden ein Heimprogramm mit Kräftigungs- und Gleichgewichtsübungen.
  • Gruppe 3 trainierte nicht und wurde angehalten, mit ihrer normalen Alltagsaktivität fortzufahren.

Die Forscher überprüften die Effekte des Trainings auf das Gleichgewicht im Stehen und Gehen, auf die Sturzangst, die Gehgeschwindigkeit, die Depression und die Lebensqualität. Die Autoren stellten fest, dass sich Gruppe 1 in allen Ergebnismessungen signifikant verbessert hatte.

In Gruppe 2 verringerte sich lediglich die Sturzangst, und bei Gruppe 3 änderte sich keiner der Parameter. Im Gruppenvergleich waren die Verbesserungen im Gruppe 1 signifikant größer als in Gruppe 2. Zusätzlich hatten die Probanden der Gruppen 1 und 2 am Ende eine stärkere Belastungstoleranz als vor dem Training.

In ihrer Schlussfolgerung sehen die Autoren vor allem das Krafttraining auf dem Fahrradergometer als besonders effektiv an, bemerken aber, dass die Stichprobe relativ klein war.

 

Artikel aus Zeitschrift Physiopraxis 11/12 2010 S.15/16

Am J Phs Med Rehalbil 2010; 89: 446-457